Die Flexionsdistraktion nach Cox ist eine sanfte,
chiropraktische Behandlungsmethode für die Wirbelsäule, die
vor allem bei Bandscheibenproblemen eingesetzt wird.
Wie funktioniert die Behandlung?
Der Therapeut nutzt einen besonderen Behandlungstisch
(Cox-Tisch), um den Unterkörper des Patienten passiv zu
bewegen und die Wirbelsäule gleichzeitig vorsichtig zu
strecken.
Durch sanftes Ziehen entsteht ein Pump- und Dehneffekt in
den Zwischenwirbelräumen.
Im Gegensatz zur klassischen Chiropraktik kommt diese
Methode ganz ohne plötzliche, harte Ruckimpulse aus. Der
Pumpeffekt lässt Flüssigkeit und Nährstoffe in die
Bandscheiben fließen und regt so deren Regeneration an.
Anwendungsgebiete:
Empfohlen wird die Methode unter anderem bei:
Bandscheibenvorfällen und Vorwölbungen (Protrusionen)
Ischiasbeschwerden (Ischialgie) und Nervenreizungen
Verengungen des Spinalkanals (Spinalkanalstenose)
Facettensyndrom (Schmerzen der kleinen Wirbelgelenke)
Die Flexionsdistraktion ist eine IGeL-Leistung, d.h. die Kosten
müssen vom Patienten selber getragen werden.